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Weltfrauentag – Die Frau, die nichts mehr beweisen muss

4/3/2026

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Weltfrauentag, Schamanin geht ihren Weg mit leuchtendem Herzen, als Symbol, dass sie nicht mehr beweisen muss.
Vor dreiundzwanzig Jahren bin ich nach Mallorca gegangen.

Es war kein strategischer Karriereschritt. Es war ein innerer Ruf. Ein Gefühl von Weite, von Möglichkeit. Während ich diese Entscheidung in mir längst getroffen hatte, begegnete mir im Außen eher Zurückhaltung als Begeisterung. Skepsis lag in der Luft. Zweifel wurden ausgesprochen, manchmal vorsichtig, manchmal deutlich.

Und dennoch bin ich gegangen.

Wenn ich heute zurückblicke, erkenne ich, wie sehr mich diese Phase geprägt hat. Sobald man sich für einen eigenen Weg entscheidet, entsteht eine besondere Form von Wachheit. Man steht für sich ein. Man trägt die Konsequenzen. Und irgendwo im Hintergrund wächst ein stiller Anspruch:

"Jetzt zeig, dass es richtig war."

Dieser Anspruch hat mich lange begleitet.

Vor zwölf Jahren, mit der Gründung des Ashrams, wurde er noch einmal deutlicher. Einen Raum für Frauen zu eröffnen, für Bewusstsein, für Tiefe, für Entwicklung, bedeutete Verantwortung auf vielen Ebenen. Entscheidungen, finanzielle Fragen, Führung, Präsenz. Vieles lag in meiner Hand. Und mit dieser Eigenverantwortung kam eine Kraft, die getragen hat – und gleichzeitig ein innerer Druck, der mich anspornte.

Ich kenne diese Dynamik gut.

Viele Frauen kennen sie.

Wir übernehmen. Wir halten Strukturen. Wir denken voraus. Wir entwickeln uns weiter. Über Jahre kann daraus eine Haltung entstehen, in der Bewegung selbstverständlich wird. Wachstum gehört dazu, Reflexion ebenso. Und doch spüre ich heute deutlicher denn je, dass diese ständige Ausrichtung nach vorne auch müde machen kann.

In den vergangenen Jahren hat sich mein Blick verändert. Ich sehe klarer, wie viel Energie in das eigene Antreiben fließt. Wie subtil der Gedanke wirkt, dass noch etwas fehlt, das verbessert, geklärt oder erreicht werden sollte.

Dabei liegt eine tiefe Qualität längst unter der Oberfläche. Eine Würde, die sich nicht über Leistung definiert. Eine Stärke, die aus innerer Sicherheit wächst.

Je länger ich Frauen begleite, desto deutlicher wird: Der entscheidende Schritt besteht weniger im Vorwärtsdrängen als im Ankommen. Wenn der Körper sich sicher fühlt, wenn das Nervensystem zur Ruhe kommt, entsteht eine andere Form von Kraft. Sie ist ruhiger, klarer, tragfähiger.


Die Frau, die ihren Weg geht

Weltfrauentag ist für mich deshalb ein Moment des Innehaltens. Ein Blick auf das, was Frauen seit jeher tragen. Auf das Durchhaltevermögen, die Intuition, die Fähigkeit, Räume zu halten und Leben zu gestalten oder gar zu schenken. Gleichzeitig auch ein Raum für Ehrlichkeit. Für das Eingeständnis, dass Stärke ihren Preis haben kann.

Der Weltfrauentag wird oft mit Bildern der starken Powerfrau verbunden. Doch das ist nur ein Teil der Realität vieler Frauen. Hinter vielen Lebensgeschichten liegen Jahre des Tragens, des Gebens, des Zusammenhaltens – in Beziehungen, in Familien, im Alltag. Auch Müdigkeit, Verletzlichkeit und alte Wunden gehören zu dieser Erfahrung. Dieser Tag darf deshalb auch eine Erinnerung sein, dass Frauen sich selbst annehmen dürfen, mit allem, was ihr Leben geprägt hat.

Manchmal stehen wir an Punkten im Leben, an denen die Richtung verschwimmt. Alte Muster tauchen auf, verborgene Ängste melden sich stärker, vertraute Strategien greifen nicht mehr. 

Genau hier beginnt eine Phase innerer Öffnung.
Heart Blooming Journey
Ein Erfahrungsraum für Frauen, die sich selbst auf einer tieferen Ebene begegnen möchten. Begleitet von Atemarbeit, Präsenz und sehr bewusst eingesetzten Impulsen aus der Natur.
Zur Heart Blooming Journey
Wir dürfen uns daran erinnern, was bereits da ist

Die Heart Blooming Journey ist aus dieser Erfahrung gewachsen. Über zwölf Jahre Ashram-Arbeit haben mir gezeigt, wie viel sich bewegt, wenn Frauen sich in einem sicheren Rahmen erlauben, tiefer zu schauen. Sehr bewusst eingesetzte Substanzen aus der Natur – als Unterstützung – können innere Schichten zugänglich machen. In Verbindung mit Atemarbeit, Verkörperung und klarer Begleitung entsteht ein Boden, auf dem sich das Eigene entfalten darf.

Es geht dabei nicht um ein neues Selbst. Es geht um ein vertrauteres.

Vielleicht liegt die eigentliche Bewegung dieses Tages genau hier: in der Erinnerung an das, was bereits da ist. An die Fähigkeit, sich selbst zu tragen. An die innere Souveränität, die entsteht, wenn der Druck nachlässt.

Zum Weltfrauentag habe ich eine Audio aufgenommen, in der ich genau diesen Raum öffne. Ein Moment, um dich zu spüren, um deinen inneren Anspruch wahrzunehmen und ihn für einen Augenblick weicher werden zu lassen.

Du findest die Audio mit kostenfreier Anmeldung in meinem Patreon-Bereich.

Und wenn du merkst, dass es Zeit ist, deinem Weg noch einmal bewusster zu begegnen, findest du hier auf der Seite auch weitere Informationen zur Heart Blooming Journey.

Weltfrauentag darf ein Tag sein, an dem wir uns selbst anerkennen.

In unserer Geschichte. In unserer Kraft.
In unserem Sein.

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Ein Raum für Klärung und Neuorientierung

27/1/2026

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Innere Klärung und Neuorientierung am Meer - Ashram Mallorca
Ankommen statt Aussteigen

Es gibt Frauen, die kommen für mehr als ein paar Tage. Sie bleiben zehn Tage, manchmal länger. Und manche kommen zu einem späteren Zeitpunkt erneut.

Oft geht es um Abstand zum Gewohnten. Zum Alltag, zum inneren Takt des Funktionierens, zu einem dauerhaften Anspruch an sich selbst. Viele beschreiben ihre Situation als innere Unruhe oder leise Orientierungslosigkeit. Ein Gefühl, dass etwas nicht mehr ganz stimmig ist, ohne bereits zu wissen, was sich verändern möchte.

In den letzten zwölf Jahren haben sich solche Begegnungen immer wieder gezeigt. Frauen kommen mit einer Bereitschaft, sich selbst ernst zu nehmen. Häufig sind es Frauen, die im Alltag viel tragen: Verantwortung, Beziehungen, Arbeit. Und die zugleich spüren, dass etwas in ihnen Aufmerksamkeit braucht.

Eine Besucherin aus der Schweiz war für eine längere Zeit hier. Zu einem späteren Zeitpunkt entschied sie sich, erneut zu kommen. In ihrem späteren Testimonial beschreibt sie ein Ankommen im eigenen Tempo und ein ruhigeres Verhältnis zu sich selbst. Für viele Frauen aus der Schweiz ist dieser Schritt auch deshalb naheliegend, weil sie im eigenen Umfeld lange nach einer passenden Begleitung suchen und sich Orte außerhalb des Alltags als entlastend erweisen.

Was sich zeigt, sind Menschen mitten im Prozess. Zweifel, innere Spannungen oder Phasen des Umbruchs gehören dazu. Entscheidend ist die innere Haltung. Frauen erleben sich als handlungsfähig und übernehmen Verantwortung für ihren eigenen Weg, auch dann, wenn das Ziel noch offen ist.


Wiederkommen, Verantwortung und leise Reifung

Wenn Frauen ein weiteres Mal kommen, geschieht das meist bewusst. Etwas hat sich gesetzt, etwas wirkt nach. Der Wunsch entsteht, diesen inneren Faden wieder aufzunehmen und weiter zu klären.

Das Wiederkommen verweist auf Eigenverantwortung. Die Frauen haben begonnen, das Erlebte in ihren Alltag zu integrieren. Sie spüren, was trägt und was noch offen ist, und wählen einen Rahmen, der ihnen erlaubt, diesen Prozess zu vertiefen.

Gerade für Schweizerinnen spielt dabei auch eine Rolle, dass der Zugang zu passender Begleitung im eigenen Land als anspruchsvoll erlebt wird. Rückzugsorte im Ausland werden dann weniger als Ausnahme, sondern als ergänzender Raum wahrgenommen – zeitlich begrenzt, klar umrissen, gut erreichbar.

Reifung zeigt sich in diesen Prozessen meist leise. Entscheidungen werden klarer. Grenzen werden spürbarer. Der innere Druck verändert sich. Reife zeigt sich als eine Haltung gegenüber dem eigenen Weg.

So entsteht über Zeit etwas Tragfähiges. Ein innerer Boden, auf dem Entscheidungen wachsen dürfen. Still, alltagstauglich und ohne äußeren Anspruch.
Heart Blooming Journey
Ein Erfahrungsraum für innere Klärung jenseits von Lösungen.
Zeit, Raum und Begleitung, damit sich Wahrnehmung ordnen und der eigene Weg wieder spürbar werden kann.
Zur Heart Blooming Journey
Ein Raum für Klärung jenseits von Lösungen

In vielen Gesprächen zeigt sich ein ähnliches Bild. Frauen befinden sich in einer Phase, die weder klar benennbar noch eindeutig lösungsorientiert ist. Es geht nicht um Therapie im klassischen Sinn, auch nicht um akute Krisen. Es geht um Übergänge. Um Fragen, die Zeit brauchen. Um innere Bewegungen, die sich nicht beschleunigen lassen.

Gerade in der Schweiz wird dieser Zwischenraum oft als schwer greifbar erlebt. Der Zugang zu passender Begleitung ist für viele Frauen mit Hürden verbunden. Wartezeiten, formale Rahmen, begrenzte Zeitfenster. Für Themen, die eher nach Orientierung, Regulation und innerer Klärung verlangen, fühlen sich diese Strukturen nicht immer stimmig an. Die Suche bleibt lange offen.

In solchen Momenten entstehen andere Wege. Orte im Ausland werden als ergänzende Möglichkeit wahrgenommen. Nicht als Ausweg, sondern als bewusster Schritt für eine begrenzte Zeit. Die räumliche Distanz zum Alltag schafft einen klaren Rahmen. Zeit wird verfügbar. Wahrnehmung weitet sich. Innere Prozesse dürfen sich entfalten, ohne sofort eingeordnet werden zu müssen.

Was diese Räume tragen, ist weniger ein bestimmtes Angebot als eine Haltung. Es geht um Präsenz, um Verlangsamung, um die Erlaubnis, nicht sofort wissen zu müssen. Klärung entsteht hier nicht durch Antworten, sondern durch das Zulassen von Erfahrung. Durch das Ernstnehmen dessen, was sich zeigt.

Für viele Frauen wird genau das zu einer tragfähigen Erfahrung. Sie kehren nicht mit fertigen Lösungen zurück, sondern mit einem veränderten inneren Bezug. Entscheidungen reifen nach. Der eigene Weg wird klarer, weil er nicht mehr gegen etwas geführt werden muss. Reife zeigt sich als eine Haltung gegenüber dem eigenen Weg.

Wenn du an einem Punkt stehst, an dem sich etwas innerlich ordnen möchte, kann eine bewusste Auszeit helfen, wieder klarer zu sehen. Im Ashram Mallorca entsteht Raum für Klärung und Ausrichtung – in deinem Tempo und mit persönlicher Begleitung.
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Wenn Entwicklung müde macht

22/1/2026

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Viele Frauen, die viel Verantwortung tragen, kennen dieses Gefühl. Sie führen, organisieren, entscheiden. Im Beruf, im eigenen Unternehmen – und oft ebenso im familiären Alltag als Mutter oder Partnerin.

Nach außen wirkt vieles stabil.

Innerlich entsteht mit der Zeit eine feine Erschöpfung. Keine laute Krise, eher ein leises Wissen: So wie bisher trägt es nicht mehr ganz.

Häufig richtet sich der Blick dann nach innen. Entwicklung, Bewusstheit, innere Arbeit. Der Wunsch, klarer zu werden, stimmiger, freier.

Mehr Einsicht. Mehr Tiefe. Mehr Bewusstsein.

Und damit – subtil – mehr Druck.
Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem sich etwas verändern darf.


Wenn Bedeutung enger wird

An einem bestimmten Punkt beginnt man zu bemerken, wie viel Bedeutung man den eigenen inneren Prozessen gibt. Gedanken, Gefühle, Reaktionen – alles wird genau beobachtet, eingeordnet, hinterfragt.

Was ursprünglich entlasten sollte, wird langsam schwer.
Nicht, weil etwas falsch läuft, sondern weil Aufmerksamkeit sich verengt.

Je wichtiger etwas wird, desto mehr Energie fließt dorthin. Und mit der Bedeutung wächst oft auch das Leiden – leise, fast unbemerkt. Selbst auf einem Weg, der eigentlich zu mehr Freiheit führen wollte.

Viele Frauen in Verantwortung kennen dieses Muster gut. Sie tragen viel, halten viel, denken viel. Auch sich selbst gegenüber. Und irgendwann wird spürbar: Es ist nicht noch mehr Einsicht, die fehlt. Sondern Weite.


Beweglichkeit statt Standpunkt

In einer Phase meines Weges bin ich den Worten von Ram Dass begegnet – ehemals Psychologieprofessor an der Harvard University, der westliche Wissenschaft mit östlicher Spiritualität verband. Nicht als etwas Neues, sondern eher wie eine Bestätigung dessen, was sich bereits gezeigt hatte.

Er sprach davon, dass Freiheit nicht darin liegt, einen bestimmten inneren Zustand zu erreichen oder dauerhaft „oben“ zu bleiben. Sondern darin, beweglich zu werden. Zwischen Ebenen. Zwischen Rollen. Zwischen Nähe und Distanz.

Nicht festzustehen. Sich selbst nicht festzulegen.

Diese Sichtweise hat etwas Entscheidendes verschoben. Sie nahm dem inneren Weg den Ernst, ohne ihn oberflächlich zu machen. Und sie nahm der Suche den Druck, ohne sie abzuwerten.

Vielleicht liegt genau hier eine Form von Freiheit, die vielen vertraut ist, aber selten ausgesprochen wird:

Nicht alles festhalten zu müssen. Auch sich selbst nicht.
Heart Blooming Journey
Ein Erfahrungsraum für Frauen, die im Leben stehen und sich innerlich weiter öffnen möchten.

Ohne Ziel. Ohne Druck. In Präsenz und Weichheit.

Zur Heart Blooming Journey
Viele Erfahrungen – und dann das Weglassen

Mein eigener Weg war lange geprägt von Erfahrungen. Von Reisen, von intensiven inneren Prozessen, von Begegnungen mit unterschiedlichen spirituellen Traditionen. Diese Zeit war wichtig. Sie hat mich geöffnet, geprägt und gestärkt.

Irgendwann trat etwas in den Vordergrund, das zunächst kaum greifbar war. Eine Form von Erleichterung. Weniger innere Enge. Mehr Raum. Ein Nachlassen des ständigen inneren Bewegens.

Es wurde spürbar, dass nicht jede Erfahrung vertieft, nicht jede innere Regung verstanden werden muss. Dass Freiheit oft dort entsteht, wo etwas nicht weiter verfolgt wird.

Heute sehe ich diese Zeit als Hintergrund meines Wirkens. Sie wirkt weiter, ohne im Vordergrund zu stehen. Was geblieben ist, ist eine größere Weite im Umgang mit mir selbst – und die Bereitschaft, dem Leben weniger Bedeutung aufzuerlegen.


Das Ego verstehen – ohne es überwinden zu wollen

Mit der Zeit wurde mir klar, wie viel Energie wir darauf verwenden, uns selbst verändern zu wollen. Auch auf einem inneren Weg. Gedanken werden beobachtet, Muster erkannt, Reaktionen hinterfragt. Vieles davon ist sinnvoll. Und doch entsteht leicht ein neuer Anspruch an sich selbst.

Der Wunsch, „weiter“ zu sein. Freier. Gelassener. Weniger verstrickt.

Dabei zeigt sich das, was oft Ego genannt wird, immer wieder neu. In Entscheidungen. In Beziehungen. Im Alltag. Es verschwindet nicht, weil man es durchschaut hat. Und es muss auch nicht verschwinden, um innerlich ruhig zu werden.

Was sich verändert, ist der Umgang damit.
Ein Erkennen ohne Drama. Ein Wahrnehmen ohne ständige Korrektur.

Mit der Zeit entsteht so mehr Weite. Auch Humor. Und eine gewisse Freundlichkeit sich selbst gegenüber. Nicht als Ergebnis eines Prozesses, sondern als natürliche Folge davon, weniger Bedeutung aufzubauen.


Gelassenheit als stille Form von Stärke

Viele Frauen, die viel tragen, sind es gewohnt, präsent zu sein. Entscheidungen zu treffen. Verantwortung zu halten – für Teams, für Familien, für komplexe Situationen. Diese Stärke ist vertraut. Sie funktioniert. Sie hat weit getragen.

Und doch verändert sich mit der Zeit etwas. Nicht im Außen, sondern im Inneren.

Gelassenheit beginnt nicht als Rückzug. Sie zeigt sich eher als eine neue Qualität von Präsenz. Weniger inneres Ziehen. Weniger Rechtfertigen. Mehr Klarheit in dem, was gerade dran ist – und was nicht.

Diese Form von Stärke ist leiser. Sie muss nichts beweisen. Sie entsteht dort, wo innere Kämpfe an Gewicht verlieren. Wo Entscheidungen nicht mehr aus Druck, sondern aus Stimmigkeit getroffen werden.

Viele Frauen beschreiben diesen Moment nicht als Durchbruch, sondern als Erleichterung. Als ein Ankommen im eigenen Leben, ohne stehenzubleiben. Beweglich. Wach. Und mit mehr innerem Raum für das, was wirklich zählt.


Ein Raum, in dem nichts erreicht werden muss

Aus dieser Haltung heraus ist die Heart Blooming Journey entstanden. Nicht als nächster Schritt, nicht als Methode, nicht als Versprechen. Sondern als Raum.

Ein Raum, der Frauen offensteht, die viel tragen und sich selbst darin nicht verlieren wollen. Die spüren, dass Tiefe nicht durch Intensität entsteht, sondern durch Entlastung. Durch das Zurücknehmen von innerem Druck.

In der Heart Blooming Journey geht es nicht darum, etwas zu verändern oder zu optimieren. Es geht um Zeit. Um Präsenz. Um ein Innehalten, das erlaubt, wieder weicher zu werden im eigenen Erleben.

Was sich zeigt, zeigt sich.

Ohne Ziel. Ohne Vorgabe. Und genau darin oft sehr klar.


Ein Weg, der sich immer wieder neu entscheidet

Vielleicht ist innere Freiheit nichts, das erreicht wird.

Vielleicht zeigt sie sich eher in kleinen Verschiebungen. In Momenten, in denen weniger festgehalten wird. In Entscheidungen, die aus Klarheit entstehen, nicht aus Druck.

Der Weg bleibt offen.

Er schließt sich nicht. Er verlangt keine Konsequenz und kein Durchhalten.

Was trägt, ist die Bereitschaft, immer wieder innezuhalten. Zu spüren, was gerade wesentlich ist. Und dem eigenen Leben mit etwas mehr Weichheit zu begegnen.
Manchmal reicht das.

Manchmal braucht es anstatt weitere Impulse, lediglich einen Ort, an dem nichts erwartet wird. Wenn dich Entwicklung müde gemacht hat, findest du im Ashram Mallorca einen stillen Rahmen, um wieder bei dir anzukommen – ohne Ziele, ohne Programme, ohne Druck.
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Die Kunst den Sturm vorüber ziehen zu lassen

7/3/2022

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Kindern erzählt man Geschichten, damit sie einschlafen - Erwachsenen, damit sie aufwachen.
 Jorge Bucay 

Vermutlich war es im Jahr 2005 als ich das erste Mal ein Buch von Jorge Bucay in den Händen hielt. Dieser Schatz war reich an wertvollen Geschichten, die dafür gedacht waren uns Erwachsene wachzurütteln. Begeistert verschlang ich Geschichte für Geschichte und las sogar meinem damaligen Lebenspartner abends daraus vor. Nachdem unsere Beziehung endete, kam leider auch das Buch von Jorge abhanden und ich verlor den Kontakt zu diesem brillanten Autor, Psychiater und Gestalttherapeut. Doch erst kürzlich hat mir eine liebe Ashram-Besucherin ein kleines Büchlein von Jorge geschenkt, was mich sofort an meine frühere Begeisterung an seine Geschichten erinnerte und ich begann mit Freude darin zu lesen.
 
Mit Geschichten können wir die Tiefe auch von schweren Themen besser aufnehmen und verinnerlichen. Viele spirituelle Meister nutzen die Macht von Geschichten, um ihren Schülern die verschiedensten Fragen auf eine blumige Weise zu beantworten.
 
Auch ich liebe es im Ashram gelegentlich Geschichten zu erzählen, die mir besonders gut in Erinnerung geblieben sind.
 
Zum aktuellen Zeit-Geschehen, was in der Welt und mit der Erde geschieht, führt bei vielen Menschen zu noch mehr Angst und Hoffnungslosigkeit, die zu ständige Begleiter geworden sind, was dazu führt, dass sie vollständig aus dem Gleichgewicht geraten.
 
Die Absurdität, worin wir uns gerade befinden, was wir zu hören und sehen bekommen, kennt anscheinend keine Grenzen mehr. Dies habe ich zum Anlass genommen eine kleine Geschichte zu schreiben. Und auch wenn du mit dieser Thematik bestens vertraut bist, so bin ich mir sicher, dass auch du dich in der Geschichte wiedersiehst und darüber reflektieren kannst.
 
Lass uns beginnen...
 
 Es war einmal  ein mystischer Tempel, der auf einer kilometerlangen grünen Berganhöhe majestätisch im Zentrum dieser zeitlosen Oase ruhte. Diese Berganhöhe war so groß, dass dort eine ganze Stadt hätte erbaut werden können. Es gab Wasserfälle, die für reichlich reines Wasser gesorgt haben, genügend fruchtbaren Boden und sehr viel Platz für tausende Bewohner.
 
Dieser Ort war auch bekannt als "Dort wo das Lächeln zuhause ist".
 
Hier oben, wo Stille und Frieden zuhause waren, thronte seit Jahrhunderten nur dieser Tempel mit einigen Mönchen. Im Umland standen einige alte aber gemütliche Hütten von Menschen, die sich an diesem Ort zurückgezogen haben. Sowohl die Mönche aus dem Tempel, als auch die Bewohner, die außerhalb wohnten, lebten friedlich und in Harmonie miteinander. Sie teilten ihre Ernten und für jeden war bestens gesorgt. Und auch wenn die Hütten-Bewohner keine Mönche waren, ihnen stand jederzeit die Tore zum Tempel offen. Ob sie nun an den Ritualen und Meditationen teilnahmen, miteinander tanzten oder wenn sie einfach in der starken Regenzeit Schutz gesucht haben. Sie lebten naturverbunden, respektvoll und sehr bewusst wie eine große Familie glücklich und zufrieden, in der ihnen an nichts fehlte.
 
Die Zeit schien auf dieser Berganhöhe für alle Bewohner stehen geblieben zu sein.
Zur gleichen Zeit gab es unterhalb dieser Berganhöhe eine moderne Stadt. Dieser Ort war bekannt als "Dort wo der Ruhm zuhause ist".
 
Die Menschen, die dort lebten und eng Wand an Wand hausten, wollten an diesem Ort Ruhm erlangen und etwas Besonderes sein.
 
Doch es brach schleichend und unbemerkt eine dunkle Zeit über sie ein.
Aus einem unerdenklichen Grund war das Leben plötzlich nicht mehr so schillernd, wie sie es all die Jahrzehnte zuvor gewohnt waren. Es geschahen die wildesten Dinge, mit denen keiner gerechnet hatte, denn auch diese Menschen lebten in ihrer eigenen Welt, in der eigenen Blase. Es geschahen merkwürdige Dinge und das Leben der Menschen wurden aus der Bahn geworfen, aus ihrem gewohnten und eingefahrenen Dasein.
 
Was ist bloß geschehen?
 
Die Menschen aus der Stadt unterhalb der Berganhöhe waren besonders fleißig, sie wollten etwas erreichen und etwas werden. Es gab sogar gewählte Leute, die ihr Leben in einer bestimmten Ordnung regeln sollten. Sie fühlten sich sicher und mussten nicht mehr eigenverantwortlich denken. Sie folgten einer Vielzahl von neuen Regeln, sie waren diszipliniert und das war völlig OK, da sie selbst ein Teil der Entwicklung sind und davon durchaus profitierten, jeder, der es natürlich wollte. Jeder, der am Ort des Ruhms leben wollte, sehnte sich im Stillen nach seinem eigenen Ruhm. Moderner Fortschritt gab es nur für diejenigen, die Leistung erbrachten, egal, ob sie ihre Tätigkeit nun liebten oder nicht. Es wurde einfach nicht mehr hinterfragt, sie wollten einfach ein Teil dieser Gesellschaft sein. Sie wollten der Norm entsprechen und waren sich sicher, dass die gewählten Leute alles für sie richten würden.
 
Sie waren Zeuge von bahnbrechenden Erfindungen und hilfreichen Technologien. Sie waren elektronisch gut miteinander vernetzt und somit technisch immer auf dem neusten Stand. Sie arbeiteten fleißig, folgten den Bedingungen ihrer Arbeitgeber, ungeachtet dessen ob sie sich damit gut fühlten, um ihren Familien ein gutes Leben zu ermöglichen. Sie leisteten sich schnelle Fortbewegungsmittel, moderne Einrichtungen und die heißumworbene neue Technik, die ihnen in ihren Bilderkästen angepriesen wurden. Nicht zu vergessen sind die Urlaube zu fremden Orten, um sich vielleicht 30 Tage im Jahr zu erholen, also weniger als ein Zehntel des gesamten Jahres. Einige von ihnen reisten manchmal zum Ort des Lächelns, um sich für kurze Zeit daran zu erinnern wie sich wahre Stille, Frieden und Freundlichkeit anfühlte. Sie sehnten sich danach den Geist zu leeren und aufzutanken. Denn sie wussten, dass sie die restlichen 335 Tage im Kreislauf gefangen sein würden, um sich dann wieder einen Urlaub leisten zu können, der sie wieder an all die wohltuenden Erfahrungen erinnern sollte.
 
In der Regel hörten fast alle Bewohner die Volksnachrichten, in denen unentwegt traurige sowie beängstigende Entwicklungen aller Völker berichtet wurde. Egal ob Naturkatastrophen, Krankheiten, Überfälle, Unfälle, Tiersterben oder Kriege. Vor und nach den abendlichen Volksnachrichten sahen sie die Werbung, um keine Neuheiten von Produkte zu verpassen, die sie in Wahrheit nicht brauchten. Neue Technologien wurden angepriesen, winzig kleine für das Handgelenk und riesengroße Bilderkästen, die eine ganze Zimmerwand bekleiden konnten. Und wenn sie müde und schläfrig wurden bekamen sie vom Volkskanal Horror- und gewalttätige Krimi-Schauspielerei zu sehen, denn dafür haben sie ja schließlich bezahlt.
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Weil die Menschen an diesem Ort viel arbeiten mussten, um sich diesen Lebensstandard leisten und halten zu können, war der Abend für sie die beste Zeit, um sich über alle Neuigkeiten gründlich zu informieren. Da sie gute Volksbürger waren, wollten sie natürlich mitreden können, was so gerade alles auf der Welt vor sich ging. Sie haben es nach einem anstrengenden Arbeitstag verdient sich abends zu erholen, um für den nächsten Tag wieder erholt zu sein und gut zu funktionieren - das ist ja u.a. auch der Job des Körpers, der funktionieren muss. Doch sie sind schon seit längerem müde, gestresst und spüren schleichend eine zunehmende Leere, die sie aber in der Regel unterdrücken. Sie wussten es einfach nicht anders.
 
Und so geschah es, dass sie erschöpft und in einem dämmernden Zustand abends mit einem weit geöffneten Unterbewusstsein alleine oder auch mit der Familie vor ihren Bilderkästen saßen. Unreflektiert ließen sie sich davon berieseln, betäuben und manipulieren. Was ihnen dabei jedoch nie bewusst war, ist dass sie über diese Kästen stetig mit Emotionen der Angst und des Mangels gefüttert wurden, was unnötig Stress verursachte. Klammheimlich, weil jeder einen bunten Kasten besaß, fand eine Programmierung mit gigantischem Ausmaß statt. Sie wurden allmählich durch die Bilder, die sie sahen und all den nervenraubenden Informationen betäubt, bis sie kaum noch klar denken konnten. Die Menschen wurden an diesem Ort blasser, schwächer, kränker und lustloser. Sie lebten immer isolierter, waren wie hypnotisiert und haben den Sinn ihres wertvollen Lebens aus den Augen verloren.
 
Aufgrund der Ausbeutung, die in der unmittelbaren Umgebung stattgefunden hat, um den Arbeitgebern noch mehr Reichtum zu bescheren und den Untertanen noch mehr neue Dinge, die sie nicht brauchten zum Kauf zur Verfügung zu stellen, geriet die Natur in Ungleichgewicht. Es stürmte in den Nächten, es regnete wie aus Kübeln, Fluten verschlungen Vororte, Hagel zerstörte die Ernte. Die Bilderkästen zeigten Kriege, das Aussterben von Tierarten und Hungersnöte, alles in Farbe. Die Menschen fürchteten sich über die düstere Entwicklung. Vom Ruhm und Erfolg, den sie einst gesucht haben, ist nichts mehr zu sehen. Gepackt von der Angst sowie Hoffnungslosigkeit, die ihnen anzusehen war, kauerten sie abends noch länger vor den Bilderkästen, um alle Geschehnisse genau zu verfolgen.
 
Die gesamte Entwicklung betraf leider zum Teil auch die friedvolle Gemeinde auf der Berganhöhe. Doch während es nun den Bürgern vom Ort des Ruhms angst und bange, ihr Nerven- und Immunsystem schwächer wurde, hockten die Mönche mit ihren Freunden aus den anliegenden Hütten gemütlich beisammen im Tempel um ein großes Nachtfeuer. Sie erzählten sich alte Geschichten und lachten herzlich, bis ihnen der Bauch wehtat. Sie hatten genug zu essen, da sie alle gerne teilten. Der schwere Sturm, der draußen tobte, konnte ihnen im Tempel nichts anhaben. Sie besaßen keine Bilderkästen. Ihr Geist war klar und frei von all den verstörenden Volksnachrichten. Ihr Energiesystem war stark und nährend in Zeiten wie diese. Sie nutzten ihre freie Zeit sowohl für die Innenschau, Selbstreflexion und bewusste Vergebung als auch für Meditation, Bewusstseinsarbeit, die Natur und schulten ihre kreative Ausdrucksform. Und sie liebten es viel zu singen, tanzen, lachen und zu träumen. Sie waren einfach gesund, lebensfroh und frei.
 
Sie waren sich durchaus bewusst, was für ein Chaos gerade auf der Welt herrschte, sie wussten aber auch, dass schon bald wieder die Sonne für sie scheinen und die Blumen blühen würden.
 
Jeder, der diesen Tempel besuchte, erfuhr dort eine komplett andere Realität, eine der tiefen Ruhe, Freude und des Glaubens. Die Tore standen stets offen für jeden auf der Suche nach mehr Sinnhaftigkeit im Leben. Doch sie bekamen nur selten Besuch. Die Mönche schüttelten oft ihre Köpfe, sie waren manchmal traurig und besorgt um die Bürger aus dem Ort des Ruhms und versuchten zu verstehen, warum sie lieber dort lebten als am Ort des Lächelns. An einem Ort der Liebe und des Miteinanders, in einem höherschwingenden Umfeld, in dem der Mensch wahrlich gedeihen kann.
 
Was sie jedoch sehr gut verstanden war, dass jeder die freie Wahl hatte, in welcher Realität die Menschen leben wollten.
 
Und wenn die Bewohner vom Ort des Lächelns nicht gestorben sind, dann wundern sie sich schulterzuckend noch heute.
 
ENDE
 
Einen solchen mystischen Tempel, indem du in der Gemeinschaft leben kannst, kann ich dir zwar nicht bieten, doch im Ashram findest du einen geschützten und familiären Raum, indem du deine eigene Wahrheit entdecken und erfahren kannst. Im Ashram werden Bedingungen geschaffen, die es dir ermöglichen eine neue Realität zu kreieren, für ein erfüllteres Leben.
 
Neben "Ocean of Light - Selbstbestimmung leben", habe ich ein neues Retreat kreiert "My new Me - Begegne deinem neuen Selbst". Darüber hinaus biete ich auf Anfrage auch "intensive Kurz-Retreats" und "Feel Good Days" an (3 Tage ohne Übernachtung), für all diejenigen, die bereits einen Urlaub auf Mallorca gebucht haben oder bereits auf der Insel leben und die Gelegenheit nutzen wollen mehr Klarheit und Selbstbestimmung für ihr Leben zu erfahren.
 
Du bist niemals allein, wir sind eine große Familie von freien Seelen. Erinnere dich.
 
Deine Oumaida
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Vertrauen & Zuversicht - Weihnachten 2020

23/12/2020

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Weihnachten IST und BLEIBT die Zeit der Liebe, des Mitgefühls und vor allen Dingen der Besinnung.

Über das Jahr 2020 wurden schon sehr viele Worte gesagt oder verschwiegen, in die eine oder in die andere Richtung. Ich vermute mal, das schon so viel gesagt, debattiert und analysiert aber auch nicht "zugehört" wurde, dass sich die Botschaften immer wieder aufs Neue wiederholen.

Diese neu angebrochene Zeit birgt immens viele Chancen und Möglichkeiten, so dass wir beginnen können uns im Vertrauen neu aus und den Blick nach vorne zu richten. Der Blick nach vorne setzt jedoch voraus, dass wir auch alles was hinter uns liegt zu verabschieden.


Eine Rückschau, um zu verstehen, wie sich das Leben entwickelt hat, ist dennoch eine wichtige Grundlage, um zu verstehen und mit Zuversicht die Aufmerksamkeit nach vorne zu richten. Die Reflexion ist nur dann in unserem Prozess hilfreich, wenn wir anschließend in der Lage sind loszulassen. 
 
Wir sind jetzt gefragt, alle Erfahrungen, Anhaftungen, Emotionen, Situationen, die uns nicht mehr dienlich sind wahrhaftig loszulassen. 
 
Vielleicht ist es dir ja auch aufgefallen, wenn Du ganz bedacht nach innen schaust, dass sich alte schwere Themen jetzt wieder zeigen, an denen Du vielleicht seit längerem nicht mehr gedacht hast. Wir sind jetzt im Fluss der neuen Energie aufgefordert, wertfrei zu reflektieren, unser Herz zu heilen und zu öffnen, den Geist zu leeren und schwere Schwingungen von uns zu streifen. Wie eine Schlange, die sich häutet oder ein altes Kleidungsstück abgelegt wird, aus dem wir herausgewachsen sind.
 
In Zeiten wie diese, in der wir an der Schwelle in ein neues Zeitalter stehen, geht es insbesondere darum unsere Energie zu bündeln und entschlossen anzuheben.
 
Das Alte geht, etwas Neues, "noch Unbekanntes" kommt. 
 
Und genau darum geht es in meiner diesjährigen Weihnachts-Nachricht an Dich - habe Vertrauen in das noch Unbekannte. 
 
Sei im Vertrauen, dass sich alle Dinge für Dich so fügen, dass es Dir auch in turbulenten Zeiten gut geht.
 
Atme und vertraue dem natürlich Prozess des Leben, die große Spielwiese aller bunten Möglichkeiten.
 
Es ist weitaus fröhlicher, den Blick auf diese Spielwiese zu richten, als in Angst und Schrecken zu verharren.
 
Erlaube Dir jetzt einfach zu sein, zu atmen und zu vertrauen, dass sich uns allen eine Zukunft offenbart, von der wir zuvor nicht gewagt haben zu träumen.
 
In den letzten Tagen habe ich mich intensiv damit befasst das Thema "Vertrauen und Zuversicht" zu beleuchten und dabei ist eine ganz neue Visionsreise entstanden. Auf dieser Reise nehme ich Dich mit an farbenfrohe und vertraute Orte, um Dich wieder an Deine ursprüngliche innere Stärke und Essenz zu erinnern und "genau" darin Vertrauen zu haben.

So ist es mir heute eine Freude, Dir diese neue Visionsreise vorstellen zu dürfen. Über 60 Minuten begleite ich Dich in eine Welt voller Leichtigkeit und Erkenntnisse, um den Alltag und all die Erfahrungen des gesamten Jahres 2020 gelassener hinter sich zu lassen.

Lass Dich auf der Welle des Lichts davontragen, um wieder 
Vertrauen und Zuversicht in Dein Leben zu stärken und aufzubauen.

Visionsreise - Vertrauen & Zuversicht
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Und vielleicht kennst Du auch einen nahestehenden Menschen, dem Du mit dieser Reise als Geschenk eine Freude bereiten kannst.
 
Von Herzen wünsche ich Dir und Deiner Familie ein besinnliches Weihnachtsfest und einen leichten sowie gesunden Start ins neue Jahr.

Ich freue mich sehr, wenn wir uns 2021 in der Ashram-Finca auch wieder persönlich begegnen können.

Herzliche Weihnachtsgrüße, eine besinnliche Zeit und alles Liebe, viel Gesundheit und Frohsinn
Deine Oumaida und Mama Laila
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Die Magie und das Frühlingserwachen deines Herzens

8/3/2020

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Frühlingserwachen - Ashram Mallorca
Am 19. März 1911 entstand (offiziell) erstmals eine Bewegung für Frauenrechte. Diese Bewegung war geprägt vom Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen, als auch die Emanzipation von Arbeiterinnen. Seit 1975 wurde der 08. März als internationaler Frauentag auserkoren, der auch dem Weltfrieden gewidmet ist. (Wiki)


Es ist wunderbar, dass die Stimme der Frauen durch diesen Feiertag seit dem letzten Jahrhundert mehr Gehör geschenkt wird und es ist interessant zu beobachten, dass bislang ein "gleichberechtigter" offizieller Feiertag für Männer noch nicht eingefordert bzw. durchgesetzt wurde, bis auf den Vatertag, der oft feucht-fröhlich endet :-)

Wenn wir uns jedoch den Feiertag genauer anschauen, liegt hinter dem Frauentag trotz unserer fortgeschrittenen Entwicklung ein fehlerhaftes Denken zugrunde. Es ist recht einfach einen Feiertag für die Rechte der Frauen und den Weltfrieden einzuführen, nur was wird tatsächlich und "ehrlich" dafür unternommen, dass Frauen auf der ganzen Welt nicht mehr um "Gleichberechtigung" kämpfen müssen. Die Gleichberechtigung der Frauen wird immer noch in den meistern Ländern vernachlässigt bis ignoriert und grob missachtet. Die meisten Frauen in unterschiedlichen Kulturen wissen nicht einmal, dass sie "gleichwertige Wesen" sind wie die Männer. Dabei stellt sich auch die Frage, wie tief die Bedeutsamkeit des Frauentages überhaupt weltweit anerkannt wurde. Dazu kommen ein vernachlässigtes Verständnis der Weiblichkeit und die fehlgeleitete Übertriebenheit des Feminismus.

Es ist daher unsinnig von einem "Tag der Frauen" zu sprechen, vielmehr ist es wahrhaftig an der Zeit die wahre Gleichberechtigung und Harmonie zwischen Frau und Mann nicht nur einzuführen, vielmehr zu verinnerlichen - ohne jegliche Ausnahmen.

Gleichberechtigter Austausch

Nun möchte ich nicht tiefer in gesellschaftliche Diskrepanzen eindringen, warum die Dinge immer noch so sind wie sie sind, nämlich vollkommen veraltet und zutiefst patriarchischen Strömungen durchzogen. Die weiblichen natürlichen Instinkte werden nach wie vor von den meisten Männer bekämpft und belächelt. Egal ob Mann oder Frau - beide sollten auf gleicher Ebene die gleichen Möglichkeiten zur Entfaltung ganz nach ihren Stärken und Talenten erhalten. Frauen und Männer können jeweils die führende Rolle übernehmen, wer gerade mehr Energie für die jeweilige Herausforderung aufbringen kann. Mal ist es die Frau, mal der Mann. Beide bringen unterschiedliche wertvolle Qualitäten mit sich. Je nach Energielevel können sich beide Geschlechter in Absprache abwechseln. Genau dieser harmonischer gleichberechtigter Austausch wird sich im Zuge des steigenden Bewusstseins auf der Erde etablieren.

Was wäre, wenn die mystischen Eigenschaften der Frauen, wie z.B. Hingabe, Vertrauen, Gebete, Liebe und Gebären mit denen der Männer wie Stärke, Stille, Leere und Weisheit sich auf einer tieferen Ebene verbinden? Einer bedingungslose Vereinigung durch Leere, All-Eins-Sein, Grenzenlosigkeit und Liebe würde sich vollziehen. Die Frage nach "Gleichberechtigung" würde gänzlich entfallen, sich sprichwörtlich auflösen, nicht existieren. Alleine die Tatsache, dass das Thema "Gleichberechtigung" länderübergreifend immer noch in vielen Bereichen Raum einnimmt, deutet darauf hin, dass die Menschheit im Grunde noch weit davon entfernt ist die Wahrheit dahinter zu verstehen. Wenn urteilsfreie Akzeptanz, Mitgefühl, Fürsorge, tiefe Dankbarkeit, Hilfsbereitschaft und ein unerschütterlicher Respekt zwischen Mann und Frau herrschen würde, frei von jeglichen Bewertungen könnte das Wort "Gleichberechtigung" aus den Wörterbüchern gestrichen werden. Genau wie das Wort "Apartheit oder Rassentrennung", die Existenz dieser Wörter spiegeln weiterhin das Bewusstsein wider, dass angeblich helle Rassen bessere Menschen seien als dunklere Menschen, natürlich ganz vereinfacht ausgedrückt.
Frühlingserwachen

Dieser Blog-Artikel ist all jenen bewussten Frauen gewidmet, die sich bereits dafür entschieden haben ihre wahren Talente und Stärken an die Oberfläche zu ziehen. Ich verneige mich voller Demut vor all jenen Frauen, die es bereits geschafft haben in Zeiten des Umbruchs, unerschütterlich ihren Weg beschritten und ihre Berufung mit einem weit geöffneten Herzen gefunden haben. 

So möchte ich alle Frauen dazu aufrufen ganz bewusst sich ihren Herzen zu widmen, dem Flüstern des Herzens zuzuhören und ihren Herzenswünschen die nötige Beachtung zu schenken.

Während ich gerade diese Zeilen schreibe, blicke ich auf das wunderschöne Tramuntana-Gebirge, wo sich die Sonne immer wieder zwischen den Wolken zeigt und die Temperatur ist sehr mild und angenehm. Der Frühling klopf an die Tür. Vielleicht ist er auf Mallorca gerade etwas mehr spürbar als in den übrigen nördlichen Ländern. Das hält dich aber nicht davon ab die nahende Jahreszeit der Blüte, des Erwachens aus dem Winterschlaf und der Entfaltung deiner Lebensfreude bewusst für dich zu nutzen. Die Magie des Frühlings mit der besonderen Zeitenqualtität, ist immens wertvoll, um unsere Herzenergie zu steigern. Wir können uns jetzt mit unserer vollen Aufmerksamkeit unserem Herzen widmen und es dabei helfen sich in die Welt auszudehnen. Es sind nicht einfach nur schöne Worte oder Phantasiegedanken, die du hier liest. Es verbirgt sich unendlich viel Wahrheit hinter dem Frühlingserwachen deines Herzens. Wenn du dich jetzt dazu entscheidest, dich total deinem Herzen hinzugeben, dann vollziehen sich wahre Wunder und dein wahres Sein kann sich voll und ganz offenbaren.
Herzmauer - Ashram Mallorca
Die Herzmauer

Dein Herz ist so unendlich intelligent. Wie du vielleicht schon weißt, wurden im Herzen Gehirnzellen entdeckt, die in der Lage sind ein Erinnerungsvermögen bzw. Informationen zu speichern. Im Laufe der Jahre des Heranwachsens, der persönlichen Entwicklung und Konditionierung, Traumata sowie negative Programme, lagern sich all diese Emotionen energetisch in unseren Zellen ab, u.a. in den Zellen unserer Herzen.

Laut 
Dr. Bradley Nelson (Spezialist auf dem Gebiet der bioenergetischen Medizin und energetischen Psychologie) bauen die meisten Menschen unbewusst eine sogenannte "Herzmauer" auf. 


Wir erfahren unentwegt Situationen, die uns erdrücken und zusammenziehen lassen. Wenn wir in unserer Balance sind, nehmen wir uns bewusst Zeit dafür diese erlebten Situationen zu reflektieren und unter optimalen Bedingungen wieder loszulassen. Was aber, wenn wir im hektischen Alltag uns diese Zeit nicht nehmen, dennoch weiter funktionieren müssen, oder diese Situationen bzw. Erlebnisse bereits vorgeburtlich oder in der Kindheit auf uns Einfluss genommen haben? Insbesondere in unserer Kindheit mussten wir uns schützen (Verdrängung) weil dies das Bewältigungssystem sonst überfordert hätte. Wir waren/sind in den meisten Fällen gar nicht in der Lage uns mit unseren Emotionen und Gefühlen auseinanderzusetzen, deswegen tritt ein Schutzmechanismus des Unterdrückens oder Verdrängens ein. Eine logische Schlussfolgerung, der es keine spirituellen Kenntnisse o,ä, bedarf.

Seit geraumer Zeit ist es uns durch alternative Heilmethoden, östliche Weisheiten oder Emotions-Forscher bekannt, dass diese nicht gefühlten Emotionen von unserem Körper eingeschlossen werden, nicht zu letzt auch in unsere Herzen, bis wir von einem verschlossenen Herzen sprechen und eine Wand aufgezogen wurde. Energetische Störimpulse bleiben in der Regel unbemerkt aktiv und führen allmählich zu körperlichen Beschwerden, psychischen Problemen oder andere unerklärliche Symptome, die einfach nicht heilen wollen. Sie wurden als bestimmte Schwingungsfrequenzen in unserem Energiefeld eingelagert und warten darauf aufgelöst zu werden.

Hochschwingende Emotionen

Es ist somit selbstredend, dass ein offenes Herz, das von limitierenden Störfaktoren befreit wurde, die Basis für ein freies, liebevolles und erfülltes Leben ist. Und ausgehend vom Energiefeld des Herzens, fällt es uns leichter hochschwingende Gefühle wie Liebe, Fürsorge, Wertschätzung und Dankbarkeit zu empfinden - Gefühle, die unsere Herzen höher schwingen lassen und die Herzenergie weiter anheben.

Nutze die Gelegenheit gleich jetzt, im Laufe des Tages, oder wenn du deinen "eigenen freigewählten Frauentag" für dich feierst - je früher desto besser, um dich zurückzuziehen, in die Selbstreflektion gehst und alle alten beschwerlichen Situationen nochmals frei von Bewertungen durchgehst, die die Herzmauer aufgebaut haben könnten. Bleibe dabei immer die Beobachterin. Versuche dich zu erinnern, egal ob große oder kleine unscheinbare Ereignisse oder Erfahrungen, die dich zu tiefst verärgert haben. Schau sie dir eins nach dem anderen an und gehe dazu über dir selber und der anderen Person oder Situation zu vergeben. Lasse alte Energien weichen, so dass du sie in deiner Vorstellung mit Liebe dem Licht übergibst. Arbeite bewusst mit deinem Herzen, denn wisse, dass dein Herz der größte Transformator ist. Es ist in der Lage jeden alten Schmerz zu transformieren, sofern wir uns bewusst dazu entscheiden.
Magie des Herzens - Ashram Mallorca
Die Magie deines Herzens

Sorge gut für dich und dein Herz, ziehe das Frühlingserwachen direkt in dein Herz und lasse mit der Magie des Frühlings Sonne in dein energetisches Herz-Energiefeld hineinströmen. Alte Schattenanteile dürfen jetzt von dir weichen und wo vorher Dunkelheit war, kann jetzt Licht eintreten. Du bestimmst in welchem Tempo, du bestimmst die Intensität. Denke immer daran - verliere dich nicht in Emotionen (alte Erfahrungen) und lass dich nicht von alten Identifikationen (deine Vergangenheit) in neue Dramen zurückziehen. Entscheide dich für die Liebe und die innewohnende Wahrheit deines Herzens und du wirst spüren wie dein Herz beginnt sich zu öffnen. Mit der Befreiung deines Herzens findest du automatisch zu mehr Lebensfreude.

Während bewusste Auszeit-Tage des Rückzugs, eines Urlaubs zur Selbstfindung im Kloster oder einer intensiven Selbstfindungsreise, eines Retreats, im Ashram auf Mallorca findest du u.a. durch Meditation, bewusste Reflektion, stete Achtsamkeit, Bewusstheitsübungen und Coaching die Möglichkeit zur Herzöffnung, Klarheit und Selbstbestimmung - in einer kleinen geschützten Gruppe oder in einer 1 zu 1 Begleitung. 

 
Was du jetzt schon tun kannst

Gebe dir für 2020 das Versprechen zu heilen und in deine innere Mitte zu finden. Verabrede dich mit dir selbst und sorge gut für dich. Finde Methoden, Übungen und Wege, die dir gut tun und du annehmen kannst. Sei mit deinen Gefühlen und Emotionen behutsam, erlaube nicht, dass dich der innere Richter dafür verurteilt. Sobald die Sonne scheint, gehe raus und lass dich von der Sonnenenergie durchfluten. Fühle willentlich hochschwingende Gefühle wie Dankbarkeit, Liebe und Freude, bis es aus dir wieder hinaus sprudeln will.

Sage immer wieder JA zu dir und bestätige, dass du die Macht besitzt, etwas zu verändern. Höre zu, lausche deinem Herzen. Beobachte wertfrei und werde still.



Fragen, die dir helfen zu reflektieren 

Wie fühlt sich mein Herz wirklich an, wenn ich aufmerksam hineinfühle?
Was würde passieren, wenn die Mauer um meinem Herzen plötzlich beginnt zu bröckeln?
Was geschieht, wenn ich bewusst Lebensfreude in meinem Herzen zulasse?
Wie werde ich mich fühlen, wenn ein verdrängter Schmerz und die Schwere von mir abfallen?
Wer bin ich, was bleibt von mir übrig, wenn sich alte Themen auflösen mit denen ich mich bisher sehr lange  identifiziert habe?


Bist du heute bereit dein Herz zu öffnen, loszulassen und "dir selber zu liebe" dich auf höherschwingende Emotionen einzuschwingen? Wenn nein, warum?

Frage dich, was dich jetzt noch davon abhält.
Frei von jeder Bewertung.
Höre zu und beobachte.

Sobald du urteilsfrei nur beobachtest, offenbaren sich dir die Antworten.

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Sei einfach DU selbst - in einer Gesellschaft, die dich ständig anders haben will

13/10/2019

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Sei einfach DU selbst - in einer Gesellschaft, die dich ständig anders haben will
"Sei doch einfach DU selbst!" - das ist eine Aussage, die wir im Laufe unseres Lebens häufiger zu hören bekommen. Und es hört sich so einfach an, das Selbst leben zu dürfen. Nur warum tuen es so wenige Menschen in unserer Gesellschaft? Warum gibt es so viele Menschen, die durch Lebenskrisen und Täler schreiten, sich diversen Süchten hingeben, in einen Burnout geraten oder an Depressionen erkranken? Warum scheint es in dieser Welt derart schwer zu sein, einfach selbst zu sein?

An dieser Stelle ist es wichtig genauer hinzuschauen, was das "DU selbst" bedeutet, denn es kann in verschiedener Hinsicht ausgelegt werden. Das "DU" kann hier als die Persönlichkeit verstanden werden, die bereits in den ersten Lebensjahren begonnen hat sich zu entwickeln. Wie im vorherigen Artikel "Mut - Auf dem Weg zur Selbstbestimmung" darauf eingegangen wurde, dass diese Art von Persönlichkeit, die geprägt ist von Glaubenssätzen, Überzeugungen, Ängsten, Selbstzweifel, Wut, Verstrickungen uvm., ein reiner Ausdruck einer fehlerhaften "Ich-Identifikation" ist (das illusionäre Ego). Das DU wird also getrennt als das wahre SEIN betrachtet.

Verstehen wir jedoch das "DU" als das wahre SEIN selbst, dann stehen uns die Himmelspforten (das Paradies) hier auf Erden weit geöffnet. Aber wie können wir überhaupt wissen wer wir wirklich sind? Wie gelangen wir zu diesen Erkenntnissen das wahre SELBST zu sein?

Wie du weißt gibt es einen himmelsgroßen Unterschied das wahre SELBST intellektuell zu verstehen oder es wahrhaftig zu erfahren. Es wiederum wahrhaftig zu erfahren setzt eine permanente Achtsamkeit für die Selbst-Entwicklung voraus. Es erfordert dich aus alten Mustern zu "ent-wickeln" und Verstrickungen abzulegen. Es fordert dich auf das verfälschte Selbstbild mit allen alten und neuen Anhaftungen loszulassen. Ein wunderbarer Wegbegleiter, der dich auf der Reise zu dir selbst unterstützt ist der "Glaube". Glaube daran, dass du viel mehr bist, als die fremd-auferlegten Programmierungen, in denen noch das Spiel der Verstrickungen aktiviert sind und dich festhalten, klein halten und dich zunehmend entmachten. Glaube daran, dass dieser "Schein" der Entmachtung eine reine Illusion ist. Deine wahre Macht wartet nur darauf, dass du ihr die volle Aufmerksamkeit und Beachtung schenkst - dein wahres SELBST wartet darauf sich entfalten zu dürfen.

Sei dein wahres SELBST in einer Gesellschaft, die dich ständig anders haben will

Es ist weit bekannt, dass die Gesellschaft uns Menschen in einer Einheitsnorm "erziehen" will, eine Norm, die leicht zu steuern ist. Eine Norm, in der du eine bestimmte Rolle spielen sollst, damit du Gesellschaftskonform bist. Sie sorgt dafür, dass du eine Rolle spielen musst, die du in Wahrheit nicht bist und vermutlich auch nicht sein willst. Vielleicht fühlst du dich eingeengt und unter Druck gesetzt. Vielleicht fühlt es sich sogar falsch bzw. unwahr an. Intuitiv spüren wir, ob sich etwas wahr oder unwahr anfühlt. Alles was gegen das wahre SEIN arbeitet, die Unwahrheit, sorgt ob Kurz oder Lang zu einer Schwächung unseres Energiefeldes, es zieht uns runter. Und genau dieses Energiefeld dient dazu uns unentwegt mit frischer Lebenskraft anzuheben. Das Universum sieht dich, du bist ein Teil dessen und daher immer der Mittelpunkt allen Seins. Richte also deinen Fokus auf die Wahrheit, die dich lebendig fühlen lässt und energetisch anhebt, um in Resonanz mit den Urgesetzen des Universum zu schwingen. Oder in anderen Worten ausgedrückt - Sei im Flow mit allem was ist, frei von Masken die du in verschiedenen Rollen in deinem Leben trägst.
Sei einfach DU selbst - in einer Gesellschaft, die dich ständig anders haben will
4 Tipps, die dir helfen dein wahres SELBST zu entfalten

Tipp 1: Frage dich wer du wirklich bist

Tipp 2: Lerne loszulassen - das ist dein Schlüssel zum Glück

Tipp 3: Wer sagt, dass es schwer ist?

Tipp 4: Brenne für dich und dein Leben statt auszubrennen




Tipp 1: Frage dich wer du wirklich bist

Welche unterschiedlichen Rollen nimmst du in verschiedenen Lebens- und Alltagssituationen ein? Und welche Masken trägst du abwechselnd dabei? Nimm dir regelmäßig Zeit, um in Ruhe dich selber zu reflektieren und zu hinterfragen, ob du der Mensch bist, der du wirklich sein möchtest. Prüfe dein Umfeld, deine Familie, Freunde und Kollegen. Bei welchen Menschen bist du authentisch ohne eine Maske zu tragen? Versuche mehr Zeit mit diesen Menschen zu verbringen, um dich daran immer wieder zu erinnern, wer und wie du in Wahrheit bist.

Auch wenn du entdecken solltest, dass sich in den vergangenen Jahren einige unangenehme Charakterzüge angesammelt und kultiviert haben, schau es dir einfach an, was es ist und was wirklich dahinter steckt. Vielleicht musstest du dich in der Vergangenheit z.B. schützen und bestimmte Schutzmechanismen, die sich in deinem System eingeschlichen haben, waren dir damals dienlich. Schaue es dir aus deiner heutigen Sicht und Situation erneut an, ob dir diese Eigenschaften heute noch dienlich sind. Du kannst sie jederzeit wieder ablegen, denn du stellst die Regeln in deinem Leben auf und bestimmst wie lange du noch diesen Anhaftungen Raum geben möchtest.

Egal welche Persönlichkeitsmerkmale und Charakterzüge du auch immer an dir entdecken solltest und egal, ob sie dir heute gefallen oder bereits ausgedient haben - du bist weitaus mehr als all dies. Mit Hilfe deiner konsequenten Beobachtung, Aufmerksamkeit und inneren Stille wirst du deine wahre Essenz erkennen, die fortlaufend hoch schwingt. Deine wahre Essenz ist liebenswert - du bist wahres Bewusstsein, tiefe Freude und Göttlichkeit, die die Macht besitzt alles nur erdenklich und unerdenkliche hier auf Erden zu kreieren. Werde einfach stiller, gehe nach innen und lausche, verbinde dich mit deinem Herzen, das gleichmäßig schlägt. Im Außen wird das Chaos ohnehin auf dich warten. Allerdings wenn du dich im kosmischen Flow befindest, wird das Chaos im Außen nicht mehr das gleiche sein wie zuvor, da du es mit anderen Augen betrachten und aus deiner goldenen Mitte beobachten wirst. Beginne deine wahren Gefühle und Überzeugungen mitzuteilen.

Zeige dir selbst und anderen, wer du wirklich bist. Führe z.B. tiefere Gespräche mit dir nahe stehenden Menschen. Vertraue darauf, dass das Universum dich dabei unterstützt, auf liebevolle Weise ehrlich zu sein. Du wirst staunen wie sich deine Beziehungen vertiefen werden und dabei erkennen, dass du so geliebt wirst, wie du wirklich bist. Je authentischer du bist, desto mehr werden dich die Menschen wertschätzen.

Tipp 2: Lerne loszulassen - das ist dein Schlüssel zum Glück

Das sagte einst Buddha. Ein weltbekanntes Zitat, das selbst heute mehr denn je gültig ist. Auf der einen Seite geht es durchaus darum, wenn du dich veränderst, ent-wickelst und dabei authentischer wirst, dass du häufiger das Bedürfnis empfindest, dich von bestimmten Menschen, Verhaltensweisen oder Situationen zu entfernen oder sie ganz loszulassen. Entweder bemerkst du, dass sie dir nicht mehr gut tun, auch wenn sie dir damals dienlich waren und dich auf deinem Weg lange begleitet haben, oder eure Schwingungen sind einfach nicht mehr kompatibel. Sobald sich eine Seite ent-wickelt und die andere Seite immer noch aufgrund ihrer alten Verstrickungen "nicht hinsehen oder hören will", wird ganz schnell ein Ungleichgewicht wahrgenommen. Und du wirst feststellen, dass du immer seltener diese Personen treffen möchtest oder sie entfernen sich ganz von alleine von dir. "Gleiches zieht gleiches" an, ist hier nicht mehr zutreffend. Ja, das kann manchmal sehr schmerzhaft sein. Es können vielleicht neue Ängste darüber aufsteigen bald alleine da zu stehen. Lasse dennoch liebevoll los und bleibe im Vertrauen. Sobald du begonnen hast aufgrund deiner Ent-wicklung deine Schwingung zu erhöhen werden ganz von alleine neue passende Menschen in dein Leben treten, die dich eine zeitlang auf deinem Weg begleiten werden. 

Das ist ein Aspekt des Loslassens, das Loslassen von Mitmenschen, die nicht mehr mit uns auf einer "Wellenlänge" sind. Je mehr du dich deiner selbst besinnst, um so mehr wirst du auch verstehen, dass jeder Mensch, auch wenn du seiner Wellenlänge entwachsen bist, in seinem eigenen Entwicklungsprozess befindet oder noch feststeckt. Vielleicht geht es gerade bei diesem Menschen sehr langsam voran oder es ist für ihn einfach nicht die passende Zeit zu wachsen. Das erleben wir oft z.B. bei Familienmitgliedern, die wir nicht einfach so aus unserem Leben streichen können. Aber wenn wir ihnen mit wachsendem Verständnis, Geduld und Dankbarkeit sowie ehrliche Fürsorge begegnen können, sind wir in der Lage sie zu lieben so wie sie sind. Wir können z.B. ihre Bedürfnisse akzeptieren, ohne uns mit ihnen erneut zu verstricken und uns in deren Dramen ziehen zu lassen.

Ein weiterer viel wesentlicher Aspekt des Loslassens, betrifft unsere Ich-Identifikation, das sogenannte Ego, das meint eine weitere Persönlichkeit innerhalb unseres Seins zu sein. Es meint mit unserem wahren Sein ein Machtkampf ausfechten zu müssen. Diese Ich-Identifikation gilt es immer wieder aufs neue zu beobachten und es als Täuschungsmanöver zu entlarven. Denn das Ego täuscht dir etwas vor, was du nicht sein kannst. Es gibt einen von vielen Wegen diese Täuschungen zu unterbinden: Vertraue auf deine unermüdliche Fähigkeit dich selber immerzu zu reflektieren, zu beobachten und deine Beweggründe z.B. in bestimmten Situationen zu hinterfragen. Frage dich, ob diese der Wahrheit und der Liebe entspringen oder aus einem verfälschten Ego. Nur durch die Beobachtung dessen kann sich das Ego nicht weiter aufblasen. Sobald du es fütterst, wächst es. Sorge also dafür, dass deine wahre Essenz immer mehr zum Ausdruck kommt, damit diese Quelle des Seins über dich hinauswachsen kann.
Sei einfach DU selbst - in einer Gesellschaft, die dich ständig anders haben will
Tipp 3: Wer sagt, dass es schwer ist?

Viele wundervolle Menschen, denen ich im Ashram begegnet bin, hörten sich sehr interessiert die Teachings im Retreat "Ocean of Light" zum Thema "Loslassen & Entwicklung" an. Ja, viele Gäste sagen "Stimmt, so ist es, es hört sich alles so einfach an, aber warum ist es nur so schwer in der Umsetzung?". Der wichtigste Faktor, warum viele Menschen es als einen schweren Prozess betrachten liegt darin, dass sie noch von Angst und Zweifel vor dem Unbekannten beseelt sind. Was wird als nächstes geschehen, wenn ich eine neue Entscheidung treffe? Der nächste Schritt ist noch nicht sichtbar. Wenn wir im Nebel laufen, vertrauen wir "einfach" darauf, dass wir Schritt für Schritt vorankommen, ohne dabei vom Weg abzudriften. "In der Theorie ist es klar, einleuchtend, einfach. In der Praxis, im Alltag, ist es jedoch schwer umzusetzen." So lauten einige Kommentare der Gäste. Oft fehlt noch das nötige Vertrauen, dass sich alles im Leben zu ihrem höchsten Wohle entwickeln wird.

Es hängt immer von unserer eigenen Geisteshaltung hab, wie wir über Dinge und Situationen in unserem Leben denken. Haben wir vertrauen darin, dass unser Entwicklungsprozess auch im Alltag einfach sein wird, dann wird es wohlmöglich so sein. Haben wir Angst und sind in der Überzeugung, dass Veränderungen nur schwer umzusetzen sind, dann wird es wohlmöglich so sein.
Wer stellt hier die Regeln auf? Alleine nur du stellst die Regeln für dein Leben auf, was einfach oder schwer ist. 


Einfacher gesagt als getan. Denn es hausen immer noch zahlreiche Selbstzweifel, Ängste und Begrenzungen in uns. Sie hocken neben dem Ego und es sagt "Denkt daran, ich bin hier noch der Boss." Wenn du dich jedoch immer präsenter selbst beobachtest und reflektierst, wirst du auch diesem Täuschungsmanöver schneller auf die Schliche kommen und Einhalt gebieten. Stelle immer wieder klar wer der wahre Boss in deinem Leben ist und besinne dich erneut darauf wer die Regeln gestaltet. Mache ab sofort unbeirrt nur noch deine eigenen Regeln.

Die andere Sache ist die, wenn es so einfach wäre, dann würde es durchaus jeder tun und jeder unter uns würde sich sofort ernsthaft und intensiv mit seinem Entwicklungsprozess befassen. Das stimmt durchaus, nur sind die wenigsten unter uns bereit diesen Weg zu gehen, denn es würde ja bedeuten die sichere Komfortzone zu verlassen. Dazu kommt, dass die gewünschten Veränderungen Geduld und manchmal auch mehr Zeit als gedacht in Anspruch nehmen. Verpflichte dich also deiner Selbst. Nehme jede Anstrengung auf dich, um deinem Glauben daran treu zu bleiben, dass es für dich einfach ist. Auch wenn sich manche Dinge nicht so einfach anfühlen, bestimmt nur DU wie du es bewerten möchtest. Bewertest du es lediglich als Erfahrung, wird sich dein Weg leichtfüßiger anfühlen. Bewertest du es als Problem oder gar als Drama, umso steiniger und schwerfüßiger wird dein Weg. Du entscheidest. Also, wie hättest du es gerne? 


In Überlieferungen wird in China und Japan von Tao-Meistern folgende Philosophie gelehrt: 

Was auch immer du sein oder tun möchtest, übe dich mit Hingabe und der größten Aufmerksamkeit. Nehme alle Anstrengung auf dich, um dich in deiner Entwicklung zu perfektionieren. Bleibe unbeirrt und fokussiert auf das, was du erreichen möchtest und verpflichte dich alldem. Jeder benötigt die Zeit, die er brauch für seine Entwicklung. Vergleiche dich nicht mit anderen. Dann kommt die Zeit des Loslassens. Wende den Fokus von deiner Leidenschaft und Zielen ab und schenke deine Aufmerksamkeit den alltäglichen Dingen. Lege alle deine Absicht ab, etwas erreichen zu wollen. Lass es in Vergessenheit geraten. Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem du dann unerwartet und ganz natürlich, ohne jegliche Anstrengung oder den Drang nach Perfektionismus, jenes erreichen kannst worauf du zuvor all deine Aufmerksamkeit gerichtet hast. Dabei wächst du mit Leichtigkeit über dich selber hinaus.
Tipp 4: Brenne für dich und dein Leben statt auszubrennen

Burnout (ausbrennen) ist ein Oberbegriff für bestimmte Arten von persönlichen Krisen, die als Reaktion auf andauernden Stress und Überlastung am Arbeitsplatz auftreten. So Wikipedia ?

Interessant ist hierbei, dass sich Wikipedia ausschließlich auf den Stress bezieht, der am Arbeitsplatz auftritt. Durchaus, kann ein Ausbrennen auch in privaten Lebensbereichen auftreten, z.B. aufgrund einer krankhaften und schädigenden Beziehung/Partnerschaft.

Belassen wir es in diesem Artikel auf den Arbeitsplatz, der von mittelständischen Unternehmen oder gar Großkonzerne zur Verfügung gestellt wird. Der Arbeitgeber wünscht sich Mitarbeiter, die überdurchschnittliches leisten, das jedoch innerhalb der Zahlung nach Tarif. Krankheiten sind kaum geduldet. Wochenlang schleppen sich manche Mitarbeiter mit Schmerzen oder schon mit chronischen Beschwerden zur Arbeit, aus Angst ihren Job zu verlieren. Sie passen sich also an, wie man sie haben will.

Existenzängste werden von der Gesellschaft geschürt. Das Haus, das schicke Auto, die Urlaube. Wenn durch ein Arbeitsverlust die Mittel wegbrechen, kann man nur schwer sein Gesicht vor der Gesellschaft bewahren. Sogar manchen Bekannten fehlt das Verständnis nicht mehr mithalten zu können, wenn mal der Job weg ist. Also entscheiden sich die meisten Menschen lieber sich "verheizen" zu lassen, anstatt inne zu halten, um zu prüfen, ob all dies noch mit dem gewünschten Lebensweg harmonisiert.

In den meisten Fällen herrscht eine große Kluft - das ursprünglich erträumte Leben ist mit dem aktuellen Leben nicht mehr deckungsgleich. Und dennoch ist die Angst groß etwas zu verändern. Wenn du einen möglichen Burnout vorbeugen möchtest, dann beginne dich wieder daran zu erinnern, was du wirklich in deinem Leben willst. Was macht dich glücklich, wofür brennst du? Nehme dir eine Auszeit, suche dir einen Rückzugsort wo du einfach so sein kannst, wie du gerade bist. Gehe nach Innen, verbinde dich mit deinem wahren Sein und höre tief hinein. Höre auf die Stimme deines Herzens. Wonach ruft es? Wofür schlägt es?

Du hast immer die Wahl in deinem Leben. Du kannst immer eine Entscheidung treffen. Akzeptiere durchaus die Situation so wie sie gerade ist, denn sie zeigt dir wo du gerade stehst, dass du vielleicht von deinem ursprünglichen Weg abgekommen bist. Sei dankbar dafür, dass es sich jetzt in dieser Form zeigt. Gleichzeitig ist es für dich ein wichtiger Hinweis dafür, dass die Zeit für eine Veränderung gekommen ist.

Ob du es nun willst oder nicht - entweder beginnst du für etwas neues in deinem Leben zu brennen oder du wirst in den Pranken der Gesellschaft irgendwann ausbrennen. Besinne dich auf deine Stärken, auf deine Talente, auf Tätigkeiten, die in dir echte Freude hervorruft. Vielleicht ist es ein neuer Job im gleichen Betrieb, in einer anderen Abteilung mit neuen Kollegen oder Vorgesetzten. Vielleicht ist es eine neue Weiterbildung oder die Selbstständigkeit. Vielleicht ist es eine längere Auszeit, die du nutzt um zu Reisen und dir dabei darüber klar zu werden, in welche Richtung du dich weiterentwickeln möchtest.


Lebe im Einklang mit dem wie du dich nach Außen gibst, wie du im Inneren bist und wie dich andere dabei wahrnehmen. Wenn diese 3 Aspekte im Einklang schwingen, dann lebst du in deiner Selbstbestimmung und bist bereit endlich für dein Leben mit Herz, Hingabe und Leidenschaft zu brennen. Entscheide dich dafür, dass dein Leben nur dir gehört und dass einzig und allein du der Mensch bist, der die Richtung und Geschwindigkeit auf deinem Weg vorgibt. Es geht nicht nur darum gewünschte Ziele zu erreichen, vielmehr geht es darum wer du auf diesem Weg zum Ziel bist. Sobald du den Weg gehst in Erwartung etwas zu erreichen, dann verpasst du den Augenblick, dann lebst du am Leben vorbei und brennst eines Tages aus. Gehst du den Weg voller Zuversicht und Dankbarkeit für die Dinge und Situationen, so wie sie gerade sind, dann hältst du deine Flamme am leuchten. 

Sorge dafür, dass deine Flamme noch lange hell brennt und du deiner eigenen Wahrheit und Regeln treu bleibst.

PS: Denke daran, selbst die besten Regeln sind dafür da, um zu brechen. Du kannst deine eigenen Regeln jederzeit verändern, so dass sie wieder für dich stimmig sind. Bleibe hierbei ehrlich und prüfe, ob es eine Herzensentscheidung oder doch wieder das Ego ist, das die Hintertür nutzt, um dich nur auszutricksen ?

So oder so - das Leben ist einfach schön!


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Mut - Auf dem Weg zur Selbstbestimmung

17/9/2019

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Stell dir ein Baby vor, das unermüdlich alles in die Hände nehmen will, um es zu erkunden und zu erfahren. Wenn du selber Mutter bist, dann weißt du sicher genau was ich meine.

Das Baby ist dabei völlig furchtlos, frei von Ängsten, dass es vielleicht schädlich sein oder sich wehtun könnte. Es ist frei von jeglichem Zweifel es könnte nicht OK sein. Es nimmt sich selber als gut genug und völlig OK war und sicherlich auch die vielen neuen und interessanten Dinge in seinem Umfeld. Es ist total offen, geleitet vom Impuls ständig Neues entdecken zu wollen. Es begegnet unbekannten Dingen absolut neutral, unvoreingenommen und ohne dabei zu urteilen oder zu bewerten. Es folgt einfach dem natürlichen Prozess der eigenen Entwicklung - sich selber und das Umfeld mit all den bunten Facetten zu erkunden und kennenzulernen. Es ist somit unerschrocken mutig!

Und sogar wenn es mal auf der Entdeckungsreise etwas erlebt, was sich unpässlich anfühlt, bleibt es dennoch auf dem Kurs entschlossen weiterzuentdecken. 

Wenn ein Baby bei den ersten Gehversuchen hinfällt und sich weh getan hat, kommt es sicher nicht auf die Idee zu denken "Gehen ist blöd, ich lasse es lieber. Es ist viel zu gefährlich." Ganz im Gegenteil, es bleibt mutig und entschlossen es immer wieder auszuprobieren. Es macht sich keine Gedanken darüber, was es bedeuten könnte in der Zukunft mal zu laufen oder nicht mehr zu krabbeln, wie in der Vergangenheit. Es tut es einfach, weil es völlig präsent ist und seinem natürlichen Entwicklungsprozess intuitiv folgt.
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Babies sind unentwegt mutig.

Es fühlt sich mit allem was ist verbunden und ist im Vertrauen, weil es etwas anderes nicht kennt.
Sie schwelgen nicht in vergangenen Erfahrungen wie Schmerz oder Leid. All dies ist bereits an sie vorübergezogen. Sie leben im Jetzt, in diesem Augenblick. Diese Gegenwart bedeutet Fortschritt, sich mit jedem Handeln weiterzuentwickeln und sich aufs Neue zu erfahren. Sie sind wunderbare Stehauf-Männchen, die sich von nichts aus der Bahn werfen lassen, voller Begeisterung das Leben mit all den unbekannten Geschehnissen entschlossen zu entdecken. Das ist ein natürlicher Prozess.


Wann ist uns dieser angeborene Mut, auf das Unbekannte zuzugehen, abhanden gekommen?

Es begann durchaus in sehr frühen Lebensjahren, mit den Glaubenssätzen und Überzeugungen der Eltern, die das Baby im natürlichen und unbeschwerten Entwicklungsprozess wiederholt stören und dabei hindern ihr wahres göttliches Potenzial im tiefen Vertrauen zu bleiben und heranzuwachsen. Das geschieht großteils von den Eltern unbeabsichtigt und auch unwissend. Der Zeitpunkt beginnt an dem das illusionäre Ego aufgebaut wird. Aber auch ab dem Moment, in dem sich das Baby selber als ein eigenständiges Wesen im Spiegel erkennt - und die "Ich bin" Wahrnehmung sich entfaltet.

In den verschiedenen Phasen unseres Lebens machen wie viele Erfahrungen, die uns dienlich oder undienlich sind für unsere weitere Entwicklung. Die Undienlichen manifestieren sich unwissentlich und schleichend zugleich zu Ängsten, Fremdüberzeugungen, die uns blockieren. Ebenso in einer sich stätig ausdehnenden Ich-Indentifikatiion, die unser wahres Wesen zurückhält. All diese Erfahrungen führen unweigerlich dazu, dass unsere Unbefangenheit, Leichtigkeit und Unbeschwertheit für neue unbekannte Möglichkeiten sich zunehmend verabschieden. Bis wir eines Tages feststellen, dass unsere Selbstbestimmung im Leben sich tief in uns regelrecht versteckt hat. Jeder Mensch durchlebt seine ganz individuelle Entwicklung mit den unterschiedlichsten Erfahrungen. Durchaus auch von vergangenen Leben geprägt, wenn du an die Reinkarnation glaubst. Das bedeutet, dass jeder Mensch entweder auf seine eigene Art und Weise zu seiner Selbstbestimmung zurückfindet oder es gar nicht erst versucht es an die Oberfläche zu holen - denn diese Entscheidung erfordert MUT.

Im Frühjahr 2019 kam Lydia als Ashram-Gast zu mir. Wie sie in ihrem Testimonial geschildert hat, kam sie als ein Scherbenhaufen - körperlich, mental und emotional. Während unseren Gesprächen öffnete sie sich und erzählte von ihrem Lebenstraum zu singen und auch eines Tages ein Konzert geben zu wollen. Nur fehlten bisher Mut und die feste Entschlossenheit. Am Abend vor der Abreise teilte sie uns mit frisch geschöpften Mut während unserer Praxis von "Ocean of Light" mit, dass sie sich nun endlich ihrem großen Herzenswunsch stellen möchte - ihrer Leidenschaft zu Singen, wollte sie nun Gehör schenken und sie gab sich selber das Versprechen, dass sie noch im gleichen Jahr das erträume Konzert geben wolle. Kaum war sie wieder zuhause, begann sie damit Einladungen an nahe stehende Menschen zu versenden, die musikalische Begleitung und einen Konzertraum zu organisieren. Sie hat bis zum Konzertabend das gesamte Projekt eigenständig organisiert und gemanagt. Und am 15.09.2019 war es dann soweit, Lydia hat sich ihren Herzenswunsch erfüllt, den sie erstmalig in der vertrauten Retreat-Runde im Ashram mit absoluter Klarheit zum Ausdruck gebracht hat. Sie erlebte ihren wahrgewordenen Traum, den sie erstmalig im Ashram für sich formuliert hatte. Die Gäste waren begeistert und sie erntete unentweg nach jedem gesungenen Lied Applaus. Was dann geschah sorgte für Purzelbäume im Herzen. Lydia berichtete von immensen Glücksgefühlen, tiefer Freude und Bestätigung, sowie großen Stolz, dass sie den nötigen Mut aufgebracht hat, um ihren Traum zu verwirklichen.
Auch du kannst ähnliche Erfahrungen machen.

Als ich 2002 nach Mallorca ausgewandert bin, hat es großen Mut erfordert. Noch mehr Mut musste ich aufbringen mich von meiner früheren beruflichen Tätigkeit zu lösen, die mir Freude machte, um mich auf etwas Neues im Vertrauen hinzubewegen. Es hat mir alles viel Mut und Vertrauen in die göttliche Führung abverlangt. Und dabei habe ich mich vor rund 20 Jahren noch nicht mit Themen wie das "Gesetz der Resonanz" (Video) befasst.

Die Entscheidung, das Ashram Anfang 2014 zu gründen, war für mich ein wichtiger Schritt ins Unbekannte und ich bin sehr glücklich darüber, das ich den Mut dafür aufgebracht habe. Es hat sich gelohnt. Denn es lohnt sich immer seinen Herzenswünschen und seinem Seelenruf zu folgen.

Jede Entscheidung, die wir im Leben treffen oder auch unterlassen, formt uns und es sagt vieles über uns aus. Sie hilft uns dabei uns selber näher zu kommen, uns wahrhaftig neu kennenzulernen und zu erfahren wer wir auf der großen Spielwiese (auf Erden) sind. Jede Handlung, auch die unterlassenen, bezeugt unseren Entwicklungsprozess.
Bitte stelle dir unbedingt diese Fragen und sei dabei so ehrlich wie möglich:

Was kann es für mich bedeuten in meiner jetzigen Lebenssituation Mut aufzubringen?
Was kann geschehen, wenn ich den ersten Schritt ins Unbekannte wage?
Was hindert mich noch daran diesen entscheidenden Schritt zu tun?

Es kann sehr erfrischend und befreiend sein, sich zu entscheiden ab heute wieder mutiger durchs Leben zu gehen. Das Leben erfährt eine Wendung mit einer neuen Qualität und vielen ungeahnten Inspirationen.

Vielleicht verlässt du eine schädliche Partnerschaft, veränderst liebevoll Beziehungen mit nahestehende Menschen, löst dich von einem Job der dich seit langem nicht mehr erfüllt. Vielleicht verlässt du alte Lebensumstände, die dir heute nicht mehr dienlich sind.


Um etwas Neues in dein Leben zu ziehen, erfordert es Altes loszulassen.

Wie ein Glas mit abgestandenem Wasser zuerst geleert wird, bevor frisches Wasser wieder eingefüllt wird.
Wenn aber das Vertrauen darin fehlt, dass es vielleicht nicht genüged frisches Wasser für dich geben könnte, dann ist die Gefahr groß, sich mit dem abgestandenen Wasser zufrieden zu geben.

Willst du das wirklich auf Dauer?


Sobald du immerzu deinen Mangel bezeugst, ist dies worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst. In der heutigen Zeit ist es durch Dr. Joe Dispenza über viele Kanäle weit bekannt "Worauf du deine Aufmerksam lenkst, dorthin fließt die Energie."

Es ist deine Selbstbestimmung, die klar zum Ausdruck bringt und dir bestätigt, dass es sich lohnt Schritte auf das Unbekannte zuzugehen und deinen Lebensweg neu auszurichten. Denn das was auf dich wartet ist immer eine Belohnung für deinen Mut, egal ob es dir dienlich oder nicht dienlich ist. Du kannst dabei jederzeit wie ein Kompass deine Richtung korrigieren und neue Wege beschreiten.
Sei mutig. Lebe! Mut auf dem Weg zur Selbstbestimmung.
Was ist jetzt zu tun?

Erinnere dich zurück an furchtlose Zeiten, die gefüllt waren mit Zuversicht, Entschlossenheit und der Gewissheit, dass alles gut gehen wird.
Erinnere dich an frühere Situationen, an denen du bereits Mut bewiesen hast.

Erinnere dich daran, dass dein Leben dir alleine gehört und es will in aller Fülle gelebt werden.


Sei mutig auf deinem Weg.
Sei neugierig auf das Unbekannte.
Sei frei von Ängsten, was andere über dich denken könnten.
Sei dir immer sicher und habe Vertrauen in dir.

DAS UNIVERSUM IST FÜR DICH.


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